Eine kurze Geschichte der Vermessung
01/06 3000 v. Chr. - 1100 v. Chr.
Erste Vermessungsgeräte wurden bei den Sumerern, Babyloniern, Chaldäern, Ägyptern, Chinesen und Indern festgestellt. In Babylon wie in Ägypten waren z.B. Maßstäbe in Form von Ellen, Messseilen und Messstangen sowie Ruten bekannt. Lot und Wasserwaage wurden von den Sumerern, Ägyptern und Chinesen verwendet. Die Setzwaage war den Ägyptern, der Magnetkompass den Chinesen bekannt. Die Genauigkeit der Messungen jener Zeit betrug z.B. bei Nivellements (Höhenunterschied bestimmen) in Ägypten +/- 8 cm auf 200m.
02/06 560 v. Chr. - 200 v. Chr.
Kenntnisse der vorderasiatischen und ägyptischen Völker wurden dann durch die Griechen bereichert. Die Forscher jener Zeit waren häufig nicht nur hervorragende Mathematiker, sondern auch ausgezeichnete Mechaniker und Konstrukteure. Den wahrscheinlich schon Babyloniern und Ägyptern bekannten "Gnomon" (Schattenquadrat) führte Anayimander in Griechenland ein. Meton und Erathostenes benutzen ihn zum Festlegen der Nordrichtung und zum Bestimmen des Erdumfanges.